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Aktuelles

Was macht eigentlich eine Erzieherin / ein Erzieher? Berufsorientierung für jungen Menschen

In der Realschule Poing fand auch dieses Jahr wieder ein Berufsinformationsbazar statt. An unserem Infostand hatten die jungen Menschen die Gelegenheit, sich intensiv im Beratungsgespräch über die Erzieherausbildung zu informieren und sich Informationsmaterial mitzunehmen. Neben unserem Angebot stellte Frau Rohrer, Einrichtungsleitung vom AWO Seniorenzentrum in Markt Schwaben und ihre Kollegin noch die Ausbildung zur Altenpflegerin/ zum Altenpfleger vor.
„Was macht eigentlich eine Erzieherin?“, „Kann ich da nur im Kindergarten arbeiten?“, „Wie lange dauert die Ausbildung?“, „Hat man dann auch Karrierechancen?“, „Macht die Arbeit Spaß?“, „Reicht es wenn ich Kinder mag?“ - viele Fragen in Bezug auf das Berufsbild der Erzieherin / des Erziehers. All diese Fragen wurden von Nicole Jahn ausführlich und ehrlich beantwortet und auch interessierte Eltern hatten die Möglichkeit, sich über Ausbildungsinhalte zu informieren.
Die vielfältigen Aufgaben, die unterschiedlichen Tätigkeitsfelder, die Möglichkeit das Fachabitur während der Ausbildung mit zu machen und vieles mehr hat bei dem ein oder anderen Interesse geweckt und wir hoffen, dass wir durch unsere Veranstaltungen junge Menschen in ihrer Berufswahl unterstützt haben.

mit 3 Frauen am Stand

 

Ein Tag im Hort aus Sicht eines Schülerpraktikanten während des Sozialpraktikums 9.Klasse Realschule

„Um 11 Uhr kam ich im Hort an und wurde von der Betreuerin in Empfang genommen. Als erstes wurde ich in einen separaten Raum geführt und musste dort einen Zettel zwecks der Schweigepflicht unterschreiben. Gegen 11:30 Uhr kamen schon die ersten Erstklässler und fingen an ihre Hausaufgaben zu machen. Kurze Zeit später habe ich den Kleinen meine Hilfe angeboten und sie bei den Hausaufgaben unterstützt. Bevor es um 12 Uhr Essen gab, wurde mir gezeigt, wie ich die Temperatur des Wassers beziehungsweise das Essen messe. Diese Aufgabe wurde mir für die restliche Woche zugeteilt. Dann durfte ich Mandarinen schälen, während die Kinder gegessen haben und ich am verhungern war :-). Gegen 12 Uhr kamen die Größeren. Denen musste meine Erzieherin und ich dann bei den Hausaufgaben helfen. Danach bildeten wir einen Sitzkreis, wodurch sie mich und ich sie besser kennengelernt habe. Anschließend gingen wir auf den Pausenhof der Grund- und Mittelschule der nicht weit entfernt ist. Dort spielte ich mit den Jungs Fußball. Nachdem wir uns eine halbe Stunde ausgetobt haben, gingen wir wieder in den Hort. Dort spielte ich mit den Kindern Kicker. Ich habe überragende Leistung gezeigt. Danach spielte ich Brettspiele mit ihnen. Dort verlor ich leider sehr knapp. Nach ca. einer Stunde ging ich wieder raus und spielte mit den Kindern. Wir gingen wieder rein. Der Arbeitstag war schon wieder fast vorbei. Jetzt musste nur noch der Hort aufgeräumt werden. Dann konnten wir uns alle auf den Heimweg machen.“

 

Auch in diesem Jahr wurden wieder die Berufsinformationsveranstaltungen an den Realschulen im Landkreis Ebersberg besucht.
Unterstützung bekam Frau Auer (Referentin für den Bereich Ausbildung) von Frau Scherübel (Erzieherin) und von der Ausbildungsbotschafterin Frau Görlich. Frau Görlich befindet sich gerade im letzten Ausbildungsabschnitt, dem Anerkennungsjahr, und konnte somit Fragen der Interessierten aus eigener Erfahrung sehr gut beantworten.
Es haben sich auf allen Veranstaltungen wieder viele interessante Beratungsgespräche ergeben und wir hoffen, auch in diesem Jahr wieder jungen Menschen bei der Berufsorientierung geholfen zu haben.

 

Berufsinformationsmesse der Mittelschulen in Markt Schwaben und Poing

Eingeladen von Frau Sturman, Jugendsozialarbeiterin der Mittelschule Markt Schwaben und Mitorganisatorin der Berufsinformationsmesse, machten sich Nicole Auer (Referentin für den Bereich Ausbildung), Melanie Scherübl (Erzieherin) und Daniel Bethmann (Heilerziehungspfleger) am Dienstag, den 01. Oktober 2013 auf den Weg,
um die Berufe Erzieherin/Erzieher und Heilerziehungspflegerin/Heilerziehungspfleger vorzustellen und den Schülerinnen und Schülern aus Markt Schwaben und
Poing Rede und Antwort zu stehen. Der Kontakt zu den jungen Leuten zeigt, wie wichtig es ist, frühzeitig die ersten Hürden abzubauen. So fanden in lockerer Atmosphäre interessante Beratungsgespräche statt und die Möglichkeit, einmal ein Schnupperpraktikum machen zu können, stieß auf großes Interesse. Trotz vieler Klischees über Männer- und Frauenberufe erfreuten wir uns an unserem Stand sowohl über Mädchen als auch über Jungen, die sich über den Sozialen Bereich informieren wollten.
Und vielleicht haben wir ja bei der/dem ein oder anderen das Interesse an einem Praktikum bei uns geweckt – wir freuen uns über Anfragen!