AWO Ganztagsklasse Baldham - Aktivitäten 2016/2017

 

Rückblick auf das GTK Schuljahr 2016/17...

Spaßschwimmen
Monatlich bieten wir am Freitag Nachmittag eine Spaßschwimmrunde an, zu der die Kinder aus allen Ganztagsklassen mit kommen dürfen. Die Bewegung und das kühle Nass, sind für die Kinder immer wieder eine schöne Abwechslung. Die Spielgeräte laden zu fantasiereichen Rollenspielen ein und die gemeinsame Zeit stärkt den Zusammenhalt gruppenübergreifend

Wochenplan im Schaukasten
Ein Kinderwochenplan hängt seit diesem Jahr im Schaukasten der Elternecke aus. Dieser Plan, stellt die Freizeit des Ganztags in den Vordergrund. Termine wie das Spaßschwimmen, Chor, Feiertage, wann der Pausenhof zum Freispiel geöffnet ist, sind hier für die Kinder (und Eltern) ausgehängt. Eine besonders schöne Ehrung sind die Geburtstage die von jedem Kind groß ausgehängt werden.

Fortbildung
In diesem Jahr liegt der Teamfortbildungsschwerpunkt auf dem Thema Inklusion und dem Thema Teambuilding. Diesen Beiden widmen wir uns je einen ganzen Tag um gemeinsam davon zu profitieren. Jede Erzieherin hat zusätzlich noch Einzelfortbildungen zu selbstgewählten Themen.

Jahrgangsübergreifende Arbeitsgruppen
Nähen und Entspannung, als unsere altbewährten AG-Klassiker wurden in diesem Jahr durch neue AG-Angebote verstärkt. Musik, Philosophieren & Spiele draußen, Bauen & Konstruieren, sowie die Tanz AG, lösten bei der Plakatveröffentlichung Begeisterung aus.

Kinder sitzen am Tisch

Wieder haben sich Lehrkräfte und Erzieherin¬nen gem¬ischt und diese Arbeitsgrup¬pen gegründet. Nachdem die Klassen die Plakate durchgesprochen hatten, füllte jedes Kind seinen Wunschzettel aus, mit dessen Hilfe die AG Gruppen eingeteilt wurden. Am Ende des 1. Schulhalbjahres haben wir uns alle zu einem internen „Wir zeigen´s euch – AG“ getroffen und uns gegenseitig vorgestellt, was wir im letzten halben Jahr gemacht haben. Die Parlament¬ssprecher der Ganztagsklassen hatten die aufregende Aufgabe diesen Event mit Mikrofon zu moderieren. Zum zweiten Halbjahr wurden die AG Gruppen getauscht, sodass jedes Kind noch eine zweite AG besuchen konnte.

Ferienfahrt nach Bairawies – Ein Wintermärchen
Dass unsere Osterferien in diesem Jahr auch unglaublich tolle „Schneeferien“ hätten sein können, ahnte während der Planungen niemand. Das Wetter sorgte kurz vor der Abreise für einige Aufregung bei Klein und Groß! Unsere Kinder - eingepackt wie kleine Eskimos - stiegen bei anhaltendem Schneefall in die Busse ein und bei noch mehr Schnee in Bairawies wieder aus. Alle Wege, Wiesen, Bäume und Dächer waren weiß! [...]
Die erste Gruppe Kinder folgte bereits dem aufsteigenden Rauch aus dem Tipi und verschwand alsbald darin. So ein Tipi, in der Indianersprache auch „Feuerzelt“ genannt …

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Herzliche Grüße

Agnes Koska (Hortleitung)

Jasmin Alci (stellv. Hortleitung)

 

Faschingsferien 2017
Helau!

In den Faschingsferien ging es bei uns in der Ganztagsklasse bunt zu. Am Rosenmontag starteten wir bereits am Vormittag mit einer wilden Faschingsparty. Zuerst wurden die Verkleidungen vorgestellt. Jeder durfte wie ein „Riesenstar“ über einen Laufsteg gehen und sein Kostüm präsentieren. Die Zuschauer applaudierten begeistert. Nachdem allen klar war, mit welchen Gestalten heute gefeiert wird, konnte die Party beginnen. Ein turbulenter „Stopptanz“ eröffnete die Feier. Dabei wird getanzt, aber nur so lange die Musik läuft. Wird die Musik gestoppt, müssen alle in ihrer momentanen Position stehen bleiben. Das wäre auch nicht schwierig, wenn die Haltungen der Teilnehmer nicht so amüsant aussehen und die ein oder anderen Lachkrämpfe verursachen würden.

Gruppenbild

Zum Erholen blieb den Kindern nach diesem Spiel jedoch kaum Zeit, das nächste Spiel sorgte ebenso für viel Gelächter. In zwei Mannschaften eingeteilt, stellten sich alle für das „Luftballon-Wettrennen“ auf. Immer einer aus der Mannschaft musste nun mit einem Luftballon zwischen den Beinen los laufen, um ein Hindernis herum und den nächsten aus seiner Mannschaft abklatschen, so dass dieser starten konnte. Weil das noch nicht anstrengend genug war, musste jeder bevor er los rennen durfte, über sein eigenes Kostüm noch einen Rock, einen Hut, einen Umhang anziehen und eine Handtasche in die Hand nehmen. Puh! War das stressig! Jetzt musste etwas Ruhigeres her. Für das letzte Spiel „die tickende Zeitbombe“ stellten sich alle im Kreis auf und es wurde eine geheimnisvolle Schachtel im Kreis herum gegeben. Es war ganz still... Plötzlich kam ein lautes „Grrr….!“ aus der mysteriösen Box. Alle mussten lachen! In der Kiste befand sich eine Eieruhr und schlug Alarm! Es war ja jetzt auch höchste Zeit zum Mittagessen und somit stürzte sich jeder auf das leckere Buffet. Nachdem alle satt waren, wurden die Verkleideten warm eingepackt und es ging raus an die frische Luft. Völlig erledigt von dem anspruchsvollen Vormittag machten es sich alle im Gruppenraum gemütlich.

Am Faschingsdienstag begann der Tag mit dem beliebten Freispiel. Viele Kinder waren nicht da und so konnten sich die wenigen Ferienbesucher im Gruppenraum großzügig ausbreiten. Das war richtig schön! Schnell wurde unser Gruppenraum in eine Malwerkstatt umgewandelt. Mit Hilfe von Pinseln und Kreiden entstanden die wundervollsten Werke, die die kleinen Künstler zu Hause stolz ihren Eltern präsentierten.

In der Turnhalle fanden sich die Sportler zu einem Völkerballturnier zusammen. Mit zwei gleich starken Mannschaften war nach zwei Stunden immer noch kein Ergebnis in Aussicht. Völlig erschöpft wurde einstimmig beschlossen, dass eine Fortsetzung kommenden Donnerstag sein musste! Total außer Atem, aber zufrieden mit ihrer meisterhaften Leistung, zogen sich alle Erschöpften in den Gruppenraum zurück und bereiteten sich gedanklich schon einmal auf die Fortsetzung vor.

Da die Faschingstage ziemlich turbulent zugingen, war für den Aschermittwoch „zurücklegen und abschalten“ geplant. Und wo kann man das am Besten? - Natürlich im Kino! Deswegen marschierte die ganze Gruppe gleich nach dem Frühstück los zur S-Bahn. Im „Matthäser-Kino“ angekommen und mit Popcorn versorgt, konnte der Film beginnen. Zusammen mit dem Mädchen „Vaiana“ begaben sich die Zuschauer auf eine abenteuerliche Reise um eine sagenumwobene Insel. Das war total spannend! Mit großer Freude über das „Happy end“ marschierten alle zum Bahnhof und machten sich auf den Rückweg, denn im Hort wartete schon eine leckere Stärkung auf die Kinobesucher.

Endlich Donnerstag! Das Völkerballturnier geht weiter! Auch dieses Mal waren beide Teams unschlagbar und verließen nach eineinhalb Stunden fröhlich die Turnhalle mit einem „Unentschieden“.

Während die Mannschaften ihr Bestes gaben, waren die anderen Kinder mit dem Kochen des Mittagessens beschäftigt. Auf dem Speiseplan stand: Nudeln mit Tomatensoße. Mmmhh… war das lecker! Mit einem vollen Bauch zog sich anschließend jeder dahin zurück, wo es ihm am Besten gefiel. Manche wählten den Gruppenraum, andere machten den Pausenhof unsicher bis sie abgeholt wurden.

Kinder mit Schüsseln Salat

Plötzlich war es Freitag und an unserem letzten Urlaubstag reisten unsere kleinen Meisterköche nach Italien und präsentierten ihren Kameraden die leckerste Pizza. Jedes Kind durfte seine eigene Pizza belegen und somit war die „Schmeckgarantie“ für alle gegeben. Anschließend versammelten sich die Feinschmecker im Gruppenraum, der auf einmal zum Forschungslabor umgewandelt wurde. Spannende Experimente wurden gemacht und mit nur wenigen Materialien bauten die kleinen Forscher eine echte Lavalampe. Wow – das war echt faszinierend! Was man alles selber machen kann?!

Kinder bereiten am Tisch das Essen vor

Da sich alle gerade in Forscher- und Abenteuerlaune befanden, war die weitere Tagesplanung einfach: Wir gehen auf den Abenteuerspielplatz und lassen die Ferien dort ausklingen. Spätnachmittag wieder zurück im Hort waren sich alle einig: Die Ferien waren toll – aber viiiieel zu kurz!
(Lisa Geisenhof)

 

Bairawies 2017 – Ein Wintermärchen

Dass unsere Osterferien in diesem Jahr auch unglaublich tolle „Schneeferien“ hätten sein können, ahnte während der Planungen niemand. Das Wetter sorgte kurz vor der Abreise für einige Aufregung bei Klein und Groß! Unsere Kinder - eingepackt wie kleine Eskimos - stiegen bei anhaltendem Schneefall in die Busse ein und bei noch mehr Schnee in Bairawies wieder aus. Alle Wege, Wiesen, Bäume und Dächer waren weiß!

Nachdem die Koffer aus Ladeluken der Busse gezogen und ihre Besitzer gefunden hatten, sollten die Kinder ihre Zimmer beziehen dürfen. Das wurde nach den ereignisreichen ersten Stunden des Tages auch allerhöchste Zeit – so wäre doch eines unserer Kinder vor Erschöpfung beinahe im Stehen eingeschlafen. Bloß gut, dass so ein Koffer nicht nachgibt, wenn man sich daran anlehnt…..

Nach der ersten sehr leckeren Stärkung für Leib und Seele schwärmten unsere Kids überallhin aus: einige verschwanden in ihren Zimmern und kuschelten sich für eine kleine Siesta in ihre Betten. In manchen Zimmern gab es richtig was auf die Ohren. Discomusik und lautes Trällern zog durch alle Poren der Wände und verteilte sich auf den einzelnen Stockwerken. Und fleißig waren die Kids: Damit es bloß keine Missverständnisse oder Regelverstöße geben sollte, wurden an den Zimmertüren bunt bemalte unübersehbare Zettel aufgehängt. Für jeden war nun zu lesen, wer in welchem Zimmer „sein Unwesen treibt“.

Die erste Gruppe Kinder folgte bereits dem aufsteigenden Rauch aus dem Tipi und verschwand alsbald darin. So ein Tipi, in der Indianersprache auch „Feuerzelt“ genannt ist ein gemütlicher warmer Ort um Indianergeschichten zu erzählen. Aber es gab auch tolle Sachen zu basteln: Aus Federn, Perlen und Leder entstanden phantasievolle und originelle Armbänder, Halsketten, Haarschmuck und Medizinbeutel. Bei den Indianern sind diese Medizinbeutel Teil der Geschichte. So sagt ein alter indianischer Brauch, dass man in seinem Medizinbeutel ein langes Haar eines starken Menschen haben sollte, um selbst mit Kraft und Stärke gesegnet zu sein. Nun, zum großen Haare raufen kam es glücklicherweise nicht. Allerdings zupften die Kinder doch das ein oder andere Mal am Haar einer Erzieherin um an das vermeintlich nötige Kraftsymbol zu gelangen.

Schnee von oben – Wasser von unten! Die Anziehungskraft des Wassers ist unerschöpflich. Für alle unsere Matschhosen- und Gummistiefelträger war „unser Bach“ vor dem Haus wie ein Magnet. Ob durch Wasser waten, mit Wasser spritzen, in der Matsche rühren, Dämme bauen – Hauptsache nass und dreckig! Vor der Rutsche auf dem kleinen verschneiten Spielplatz hatte sich eine riesige tiefe Pfütze gebildet. „Sehr einladend!“ dachten sich einige Mädchen und rutschten mit richtig viel Power auf dem Po hinunter und landeten vollgespritzt bis zur Pudelmütze im Schlammloch. Unseren Kindern machte es sichtlich Vergnügen - nass, schmutzig und frech strahlten ihre Gesichter.

Auch die Sonne strahlte nun endlich für uns! Sie schmolz den letzten Schnee weg und verwandelte unsere Fußballzone in eine rutschige sumpfige Wiese. Allerdings hielt dies keines unserer Kinder davon ab, nach Lust und Laune zu Bolzen. Wer nicht draußen spielen wollte, der konnte im 1. Stock des Hauses Tischtennis spielen. An der Platte war fast zu jeder Tageszeit richtig Action. Ob zu zweit oder bisweilen sogar zu sechst, der Ball fand keine Ruhe. Selbst das Zuschauen wurde jedes Mal zu einem spannenden Ereignis!

Viel Neues zu erfahren und zu testen gab es bei unserer Umwelt-Rallye. Einige Fragen sorgten in den kleinen Teams für reichlich Kopfzerbrechen. Was ist ein Stockmaß und wie gehe ich damit um? Wie lange benötigt ein Hölzchen um eine bestimmte Strecke im Bächlein zurückzulegen? Wie viele Sprünge mit geschlossenen Beinen sind nötig um eine Distanz von zehn Meter zu überwinden? Viele Fragen, viele lustige Antworten und vor allem viel Spaß beim Erproben.

Da unsere Buben reichlich damit beschäftigt waren ihre sportliche Seite zu zeigen, zeigten unsere Mädels indessen keine Scheu sich für den großen Auftritt am letzten Abend unserer Reise als „Tanzmäuse“ zu zeigen. Es gab reichlich Applaus für die perfekt gelungene Überraschung.

Unsere ehemals mit Süßigkeiten gefüllten Wundertüten lagen nun leer gefuttert in den Papierkörben. Die Tagebücher der Kinder waren geschrieben und bemalt, die Postkarten an die Familien fertig. Es konnte also wieder auf die Heimreise gehen. Die Vorbereitungen für die Abreise sollten allerdings kein Kinderspiel werden. Es war nicht so leicht für jede Socke, die noch im Zimmer herumlag, den passenden Besitzer zu finden. Auch das bevorstehende Koffer packen brachte einige Kinder ins Schwitzen: Irgendwie muss das doch alles wieder hineinpassen wenn man sich nur richtig darauf setzt und fest drückt.

Es hieß Abschied nehmen von Bairawies und einer aufregenden Zeit. Zuhause wurden die Kinder von glücklichen Eltern erwartet. Endlich konnten sie ihre Kinder wieder in die Arme schließen und knuddeln.

Servus, Ciao, Tschüss, au revoir, adios Bairawies – wir kommen wieder!
(Britta Witt)

 

Ausflug zum Reitsberger Hof

am 19.10. ging es für die Klasse der 1g zum Reitsberger Hof. Nach einem kleinen Fußmarsch erreichten wir den Hof und machten erst mal Brotzeit. Danach war Zeit zum Toben und Erkunden.

Da wir zum Saftpressen gekommen waren, hieß es bekanntlich: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“, wir haben alle Äpfel gesammelt, die wir noch finden konnten. Was dann großen Spaß gemacht hat.

Danach ging es ans Pressen. Der nette Herr Reitsberger erklärte uns wie die Äpfel vorbehandelt werden. Zuerst werden faule Stellen weggeschnitten danach werden sie gewaschen und in die Maschine geschoben. Am anderen Ende kam, ganz von allein, der leckere Saft heraus.

Nach getaner Arbeit durfte jedes Kind noch einen Becher von dem Apfelsaft trinken und eine Kirtanudel (bekanntes Schmalzgebäck zum Kirchweihsonntag) gab´s auch noch dazu. Mmmhhhh, sehr lecker :-)

Jetzt noch ein wenig in der Scheune spielen und dann geht es zurück zur Schule.

Kinder auf der ApfelbaumwieseDie ApfelpresseKinder streicheln ein KalbKinder an der Saftpresse