AWO KINDERHaus Pastetten - KONZEPT

Seiten zuletzt aktualisiert am 27.10.17

Rahmendaten

Name

AWO Kinderhaus Pastetten

Anschrift

Kinderhaus „Pusteblume“
Schulstraße 7
85669 Pastetten

Kindergarten „Am Feuerwehrhaus“
Fröbelweg 4
85669 Pastetten

Telefon

„Pusteblume“
08124 9091-100

„Am Feuerwehrhaus“
08124 7502

Fax

08124 9091-101

Kontakt

Träger

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Ebersberg e.V.
Herzog Ludwig Str. 20, 85570 Markt Schwaben
Tel. 08121 9334 0
Fax 08121 9334 50
E-mail: hier klicken oder zum Kontaktformular

 

Kinder

Alter der Kinder

In der Krippe gibt es pro Gruppe 12 Kinder im Alter von 1 Jahr bis zum Wechsel in den Kindergarten.
Im Kindergarten gibt es pro Gruppe 25 Kinder im Alter von etwa 3 Jahren bis zum Schuleintritt.
Bei freien Plätzen ist es möglich, dass Kinder, die noch nicht ganz 3 Jahre alt sind bereits den Kindergarten besuchen können. Diese Kinder belegen einen Doppelplatz.

Zahl der Plätze

50 im Kindergarten „Am Feuerwehrhaus“
74 im Kinderhaus „Pusteblume“

Belegte Plätze

Feuerwehrhaus: 50
Krippe Pusteblume: 24
Kindergarten Pusteblume: 47

Einzugsgebiet

Die Gemeinde Pastetten und Buch am Buchrain gehören zu einer gemeinsamen Verwaltungsgemeinschaft.
Unsere Einrichtung wird genutzt von Familien aus Pastetten, Zeilern, Harthofen, Reithofen, Buch am Buchrain, Markt Schwaben

Verteilung auf Einzugsgebiet

Überwiegend werden bei uns Kinder aus Pastetten, Zeilern, Reithofen und Harthofen betreut.

Gruppenorganisation

Der Kindergarten „Am Feuerwehrhaus“ und das Kinderhaus „Pusteblume“ sind zwei sehr nahe beieinander liegende Häuser. Wir verstehen diese Einrichtungen als EINE Einheit im Sinne der Konzeption, des Teams und natürlich der Kinder mit ihren Familien.

Kindergarten „Am Feuerwehrhaus“:
Halbtagsbuchung
zwei Kindergartengruppen

Kinderhaus „Pusteblume“:
Ganztagsbuchung
zwei Krippengruppen
zwei Kindergartengruppen

Generell arbeiten wir in Stammgruppen mit festen Bezugspersonal und teiloffen. Für die Kinder sind die Gruppen in der Freispielzeit geöffnet, d.h. sie können im ganzen Haus und im Garten unter der Einhaltung von abgesprochenen Regeln spielen und an gruppenübergreifenden Angeboten teilnehmen.

Integration: Behinderte Kinder

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit der Einzelintegration. Individuelle Beratung bieten wir hierzu jederzeit und gerne an. Für die Belegung eines Integrationsplatzes braucht es ein ärztliches oder psychiatrisches Gutachten sowie einen Antrag auf Eingliederungshilfe beim Bezirk Oberbayern für einen Integrationsplatz.

Nationalitäten der Kinder

Wir erfreuen und schätzen in unserer Einrichtung die Vielfalt verschiedener Nationalitäten wie Ghana,Türkei, Rumänien, Russland, Tschechien, Italien, Arabien, England, Frankreich, Slowakei und Kroatien. Der Hauptanteil sind deutsche Familien.

Mitwirkungsmöglichkeit der Kinder

Die Mitgestaltung des pädagogischen Alltags in unserem Haus wird von den Kindern maßgeblich mitbestimmt.
So bringen die Kinder sowohl für gruppeninterne, als auch für gruppenübergreifende Angebote und Projekte ihre Ideen und Themen mit ein.
Im täglichen Morgenkreis wird beispielsweise gemeinsam der Tagesablauf, das Wochenthema oder auch die tägliche gemeinsamen Aktivitäten geplant.
Auch wird die jährliche Raumgestaltung gemeinsam mit den Kindern geplant. (Siehe auch Punkt „Qualtitätssicherung“)

Personal

Zahl der Fachkräfte

Kindergarten „Am Feuerwehrhaus“
2 Erzieherinnen (davon eine stellvertretende Leitung)
2 Kinderpflegerinnen
1 Erzieherin als Minijobler

Kinderhaus „Pusteblume“
5 Erzieherinnen (davon eine Hausleitung und eine stellvertretende Leitung)
6 Kinderpflegerinnen
2 Praktikantinnen (SPS und BP)
1 Küchenkraft

In jeder Einrichtung gibt es außerdem eine geschulte/n Sicherheitsbeauftragte/n und eine/einen Ersthelfer/in.

Organisationsstruktur

Die Arbeiterwohlfahrt ist ein überparteilicher und überkonfessioneller Verband der freien Wohlfahrtspflege, der bundesweit tätig ist. Ziel der AWO ist es, Hilfesuchenden und benachteiligten Menschen beizustehen und ihre Lebenssituation zu verbessern. Dafür setzt sich die AWO sei vielen Jahrzehnten ein – konsequent und mit Erfolg. Unser Kreisverband ist als Gliederung des AWO Bezirksverbandes Oberbayern e.V. ein gemeinnütziger eingetragener Verein mit ca. 950 Mitgliedern in 7 Ortsvereinen. Der in einer Delegiertenkonferenz gewählte Vorstand ist ehrenamtlich tätig. Träger von vielfältigen sozialen Dienstleistungen gehört der Kreisverband zu den größten Arbeitgebern im Landkreis Ebersberg. Er ist in der Ambulanten Pflege, der Offenen Behindertenarbeit und im Bereich der Kindertagesstätten mit Kinderhorten, Kindergärten, Kinderhäusern sowie in Ganztagesklassen und in der Mittagsbetreuung tätig.

Gruppenschlüssel

Das AWO Kinderhaus Pastetten ist innerhalb der gesetzlichen Möglichkeiten optimal mit pädagogischem Fachpersonal ausgestattet. In jeder Gruppe arbeiten zwei bis drei pädagogische Fachkräfte. Außerdem gibt es jährlich wechselnde PraktikantInnen. Das Team kann auch durch nicht fachspezifisch ausgebildete MitarbeiterInnen ergänzt werden.

Tätigkeiten außerhalb der Kinder-/Gruppenzeit

Das pädagogische Personal verfügt je nach Bedarf und Anspruch laut Stellenbeschreibung über eine im Dienstplan festgeschriebene Vorbereitungszeit zwischen 6 bis 10 Stunden pro Woche.
In diesen Zeiten finden Tätigkeiten, wie Vor- und Nachbereitung der Gruppenarbeit, Vorbereitung und Durchführung von Elterngesprächen, Teambesprechungen, Vernetzungen mit anderen sozialen Institutionen usw. statt.

 

Qualitätssicherung

Qualitätsmanagement

In Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle wurden Standards entworfen, die für alle Einrichtungen des AWO Kreisverbandes Ebersberg e.V. verbindlich sind. Diese ergänzen und/oder unterstreichen die Inhalte der pädagogischen Konzeptionen.
Eine pädagogische Konzeption setzt eine stetige Weiterentwickelung voraus. Nur so kann sie den selbst durch Lebendigkeit und Entwicklung geprägten Kindern gerecht werden. Das Überprüfen der gesetzten Ziele sowie das Reflektieren der eigenen Arbeitsweise gehören zum selbstverständlichen Alltag eines Pädagogen. Adäquate Instrumente sind hierfür regelmäßige

Die praxisnahe Begleitung und Unterstützung der Einrichtungen in der pädagogischen Weiterentwicklung ist für den AWO Kreisverband Ebersberg e.V. ein Selbstverständnis, welche sich aus seiner Verpflichtung als Träger für Kindertageseinrichtungen heraus ergibt. Zum pädagogischen Grundverständnis zählen die Inklusion und die Partizipation. Beide Element bedingen sich gegenseitig. Mit der festen Etablierung einer im Alltag verankerten Partizipation wird der Grundstein für inklusives Denken gelegt wird.

Prozessbegleiter Partizipation:

Prozessbegleiter Inklusion:

Beide Elemente sind für uns kein Ergebnis, sondern ein Prozess, eine Leitidee, an der wir uns konsequent orientieren, an die wir uns kontinuierlich annähern, selbst, wenn wir sie nie vollständig erfüllen können.

Beobachtung und Dokumentation:

Beobachtung und Dokumentation sind der Dreh- und Angelpunkt der pädagogischen Praxis und die Grundvoraussetzung für den situationsorientierten Ansatz.
Die pädagogische Fachkraft nimmt die Rolle des Forschers und Entdeckers ein. Sie begibt sich auf die Ebene des „Nicht-Wissenden“, der nicht bereits im Vorfeld weiß, was für das Kind gut und wichtig ist.
Beobachtungsziele:

Neben offenen und strukturierten Beobachtungsverfahren schreibt der Gesetzgeber für den Kindergartenbereich bestimmte Beobachtungsbögen vor, die ab dem 4ten Lebensjahr jährlich für jedes Kind bis zur Einschulung gemacht werden. Diese sind:
PERIK = Positive Entwicklung und Resilienz im Kindergartenalltag: Erfassung der sozial-emotionalen Kompetenzen, welche wesentliche Voraussetzung für erfolgreiches Lernen sind.
SELDAK = Sprachentwicklung und Literacy bei deutschsprachig aufwachsenden Kindern
SISMIK = Sprachverhalten und Interesse an Sprache bei Migrantenkindern in Kindertagesstätten
In beiden Sprachbögen geht es um die Erfassung des Sprachverhaltens und um das Interesse des Kindes an der Sprache. Die Bögen dienen auch als Grundlage der Sprachstandserfassung und geben Auskunft, ob das Kind an dem sogenannten Vorkurs Deutsch teilnehmen soll.
Der Vorkurs Deutsch wird parallel in der Schule (eine entsprechende Teilnahme erfolgt mit Abstimmung und nur bei Zustimmung der Eltern) und in der Kindertages­einrichtung angeboten. Zwischen den beiden Institutionen besteht eine Kooperation und Abstimmung bezüglich des Durchführungskonzeptes des Vorkurses Deutsch (siehe auch Punkt „Kooperation und Vernetzung“).

Neben dem Standard „Beobachtung des Kindes“ entstand in Zusammenarbeit mit den AWO Einrichtungen eine Arbeitshilfe. Der „AWO Beobachtungsordner“ enthält Beschreibungen und Zusatzmaterialien zu den gesetzlich vorgeschriebenen Beobachtungsbögen sowie weitere Bögen und Materialien für alle Altersbereiche.

Kinderschutz

Gemäß § 8a SGB VIII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung hat jede Kinder­tagesstätte die Verpflichtung bei einem entsprechenden Verdacht zu reagieren, um das Wohl des Kindes sicherzustellen.
Neben dem Standard „Umgang bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung“ unterstützt ein AWO Ordner zum Thema die Pädagogen vor Ort.
Fragen in diesem Bereich werden durch AWO interne Beratungen (z.B. durch die Fachbereichsleitung für Kinder und Jugend und/oder Inklusionsbeauftragte) oder mit speziell dafür ausgebildeten externen Beratungspersonen sensibel und der Situation angemessen erörtert. In diesem Prozess sind nach Möglichkeit immer die Eltern eng mit eingebunden. Oberstes Ziel ist gemeinsam mit den Eltern eine ggf. nicht gute Situation für das Kind positiv aufzulösen.

Elternbefragung

Elternbefragungen finden einmal jährlich statt. Abgefragt werden, ob sich das Kind wohl fühlt sowie Fragen zu den pädagogischen Bereichen, zu Aktivitäten, zu den Öffnungszeiten und zu der Zusammenarbeit mit den Eltern. Das Team setzt sich mit den Ergebnissen auseinander und informiert die Eltern über das Ergebnis dieses Teamprozesses.

Fortbildungsmaßnahmen der letzten Zeit

Um die Qualität unserer Arbeit sicherzustellen und weiterzuentwickeln hat jeder Mitarbeiter fünf Fortbildungstage im Jahr. Im Team wird erarbeitet, welche Schwerpunkte in diesem Jahr gesetzt werden.
Zusätzlich werden durch den Kreisverband pro Einrichtungsjahr interne Arbeitskreise organisiert und gestaltet. Hier wird zeitnah an Themen aus der Praxis gearbeitet. An den Arbeitskreisen nehmen ErzieherInnen, KinderpflegerInnen und PraktikantInnen teil.
Für die Einrichtungsleitungen finden in einem Jahr sechs ganztägige Tagungen zu fachlichen Themen, aber auch kinderpolitischen Entwicklungen statt.
Bei den Arbeitskreisen, wie auch zu den LeiterInnentagungen werden, je nach Thema auch externe Referenten eingeladen.

Supervision

Supervision findet je nach Bedarf statt. Diese unterstützt die Teammitglieder in ihrer Arbeit mit Kindern, der Zusammenarbeit mit Eltern, fördert kommunikative Prozesse, bearbeitet schwierige Erziehungssituationen und fördert die Teamentwicklung.

Fachberatung

Bereits 1996 wurde für alle Tageseinrichtungen des Kreisverbandes Ebersberg e.V. eine Fachberatungsstelle installiert. Zu den Aufgaben gehören u.a. eine praxisbezogene Beratung, Weiterentwicklung und Sicherung der Fachlichkeit der pädagogischen Arbeit in den Tageseinrichtungen und die Qualitätssicherung der Dienstleistung Tagesbetreuung.

Räumlichkeiten

Lage

Pastetten liegt am süd-westlichen Rand vom Landkreis Erding und schließt direkt an den Landkreis Ebersberg an. Diese örtliche Nähe zum AWO Kreisverband Ebersberg e.V. war mitunter ein Grund, warum die Trägerschaft entsprechend übernommen werden konnte. Pastetten ist ländlich gelegen und pflegt noch einige aktive Höfe, von denen wir als Kindertagesstätte mitunter durch Besuche vor Ort sehr profitieren.
Ebenso befindet sich die Schule in unmittelbarer Nachbarschaft. Durch die ortsansässige Vereinsstruktur ergeben sich zahlreiche Kontakte und Möglichkeiten, auf die wir immer wieder gerne zurückgreifen. So ist es beispielsweise für unsere Feuerwehr oder auch den Burschenverein selbstverständlich uns beim Maibaum holen und aufstellen zu helfen.

Architektur

Im November 2008 wurde der Kindergarten im alten Rathaus wegen baulicher Mängel geschlossen und der Neubau des Kinderhauses „Pusteblume“ wurde beschlossen. Bis zum Einzug im März 2010 waren die bestehenden Gruppen in verschiedenen Ausweich- quartieren und später dann komplett im Kindergarten „Am Feuerwehrhaus“ untergebracht. Die offizielle Einweihung des Kinderhauses fand im Juni 2010 statt. Seitdem verteilen sich die Kinder in insgesamt 6 Gruppen auf beide Häuser.

Hausansicht von der StrasseHausansicht Eingang
             Kinderhaus „Pusteblume“                                                                                                               Kiga „Am Feuerwehrhaus“

Beschreibung der Räumlichkeiten

Jede Gruppe verfügt über einen großzügigen Gruppen- sowie einen Nebenraum. In jedem Haus findet sich ein Turnraum, eine Küche, Material- und Lagerräume sowie einen jeweils anliegenden Garten.
Zusätzlich werden hausübergreifend freie Räume im Kindergarten „Am Feuerwehrhaus“ für die Vorschule oder sonstige Aktivitäten genutzt.
Im Kinderhaus „Pusteblume“ gibt es für die Krippenkinder zusätzliche Schlafräume. Weiter finden sich dort das zentrale Büro der Hausleitung und ein Personalraum.

Räumlichkeiten Kiga „Am Feuerwehrhaus“:

Gruppenraum
Gruppenraum

Turnhalle
Turnhalle

Nebenraum
Nebenraum

 

Räumlichkeiten Kinderhaus „Pusteblume“:

Krippenraum
Krippenraum

Foyer
Foyer

Schlafraum
Schlafraum

Kigaraum
Kigaraum

Nebenraum
Nebenraum

Turnraum
Turnraum

Ausstattung

Die Spielmaterialien sind alters- und entwicklungsgerecht und werden entsprechend der aktuell für die Kinder interessanten Themen ausgetauscht.

Außenanlage

Der Kindergarten „Am Feuerwehrhaus“ lädt mit seinem überdurchschnittlich große Garten die Pusteblumenkinder zu regelmäßigen Besuchen ein. Wobei beide Gärten nicht nur durch Matsch- und verschiedenen Spielanlagen sowie Hochbeeten eine ganz besondere Attraktivität für die Kinder bieten.
Die Gärten bieten weiter noch ein Trampolin, Schaukeln, Sandkästen, Schlittenberg, Rutsche, Matschanlage, Wippe, Kletterberg,Fahrzeuge und Spielhäuschen.

Garten Kiga „Am Feuerwehrhaus“:

Garten Kiga „Am FeuerwehrhausGarten Kiga „Am Feuerwehrhaus

Garten Kinderhaus „Pusteblume“:

Garten Kinderhaus „Pusteblume“Garten Kinderhaus „Pusteblume“

Regelmäßig genutzte Flächen außerhalb der Einrichtung

Es werden Ausflüge in den Wald, zum Sägewerk und örtliche Geschäfte unternommen.

Regelmäßige Besuchsorte

Turnhalle der Grundschule

Kooperation und Vernetzung

Jeglicher Austausch in Bezug auf das Kind erfolgt immer erst dann, wenn hierzu die Eltern informiert wurden und sie ihr Einverständnis gegeben haben.

Fachdienst

Bei Erziehungs- und Entwicklungsfragen können spezielle ausgebildete Fachkräfte eine Hilfestellung geben. Das Kinderhausteam nimmt diese in Absprache mit den Eltern gerne wahr. Des weiteren helfen wir bei der Vermittlung von weiteren Beratungs- und Unterstützungsstellen wie beispielsweise die Frühförderstellen, das Jugendamt mit seinen „frühen Hilfen“ oder Therapeuten und Ärzte wie Logopäden, Ergotherapeuten, Psychologen usw..
Der Sonderpädagogische mobile Dienst kann bei Unterstützungsbedarf mit in die Einrichtung geholt werden. Bei unseren Einzelintegrationskindern arbeiten wir eng mit dem jeweiligen Fachdienst oder der Individualbegleitung zusammen.

Organisation von Betreuung außerhalb der Einrichtung

An der Infowand hängen aktuelle Informationen zum Thema Betreuung in unserer Gemeinde.

Vernetzung in Gemeinde oder Stadtteil

Die Gemeinde Pastetten und seine ortsansässigen Vereine und ehrenamlichen Helfer sind wichtige Vernetzungs- und Kooperationspartner für uns. Durch Vernetzungstreffen oder Arbeitskreise mit anderen AWO Einrichtungen im Landkreis Ebersberg besteht ein kontinuierlicher fachlicher Austausch mit einer damit verbundenen pädagogischen und persönlichen Weiterentwicklung.

Gesundheitsamt

Das Kinderhaus ist gegenüber dem Gesundheitsamt meldepflichtig bei bestimmten ansteckenden Krankheiten (siehe Haussatzung §8 Krankheit, Anzeige). Außerdem testet das Gesundheitsamt jedes Kind im Kindergarten vor der Einschulung und informiert bei eventuellen Auffälligkeiten die Eltern. Es werden Seh-, Hör- und Sprachtests durchgeführt sowie die Impfbücher und Vorsorgeuntersuchungshefte eingesehen. Im Zuge dessen wird eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes ausgestellt, welche zur Einschulung notwendig ist.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Die Zusammenarbeit mit den Eltern basiert idealerweise auf einer vertrauensvollen Erziehungspartnerschaft. Wir sehen die Eltern als die Experten für ihr Kind, die maßgeblich dazu beitragen, dass die Kindertagesstätte eine harmonische und ganzheitliche Erweiterung des Lebensraumes des Kindes darstellt. Grundlage für diese Zusammenarbeit ist Offenheit, Transparenz sowie Respekt und Vertrauen auf beiden Seiten.

Information

Es ist uns ein großes Anliegen allen Interessierten einen breit gefächerten Einblick in den Kinderhausalltag zu ermöglichen und somit unsere tägliche Arbeit transparent zu machen.

Elternsprechstunden, Elternabende

Mitwirkungsmöglichkeiten

Elternbeirat:

Es werden jedes Jahr zwei bis maximal zehn Beiräte für beide Häuser gemeinsam gewählt. Es wird auf eine ausgewogene Aufstellung der Kandidaten aus allen Bereichen und Häusern geachtet.
Durch die Satzung der Kindertagesstätte wird festgelegt, dass die Wahl und Geschäftsordnung des Elternbeirates nach Maßgabe der „Anweisung über die Bildung und den Geschäftsgang der Elternbeiräte in den Kindertageseinrichtungen des AWO Kreisverbandes Ebersberg e.V.“ geregelt wird.

Ziele des Elternbeirats:

Der Elternbeirat trägt unter anderem zu einer guten Zusammenarbeit zwischen den Eltern, Träger und dem Kindertagesstättenteam bei. Er wird von der Leitung und dem Träger vor wichtigen Entscheidungen informiert und gehört. Er arbeitet auch bei der Organisation von Festen und sonstigen Veranstaltungen mit.

Pädagogische Schwerpunkte

Der situationsorientierte Ansatz:
Dabei werden das Kind und seine konkrete Lebenswelt in den Mittelpunkt gestellt. Durch Beobachtungen und Gespräche erhalten die PädagogInnen Einblicke in die jeweiligen Lebenssituationen. So können aktuelle Themen und Interessensgebiete von Einzelnen als auch von der Gruppe aufgegriffen und bearbeitet werden. Daraus resultieren gezielte Angebote, Projekte, Ausflüge, Besichtigungen, Recherchen sowie die Auswahl spezieller Materialien, welche dann zur freien Verfügung stehen.
Durch das Aufgreifen von Themen, die das Kind selbst betreffen, lernen die Kinder sich im realen, lebenspraktischen Bereich, also im Hier und Jetzt, zurechtzufinden, verarbeiten gleichzeitig Erlebnisse und Erfahrungen aus der Vergangenheit und rüsten sich für einen kompetenten und verantwortungsvollen Umgang mit zukünftigen Lebenssituationen.
Der situationsorientierte Ansatz hat zur Aufgabe, eine Überfrachtung des Einrichtungsalltages zu vermeiden und im Sinne der Ganzheitlichkeit die Erfahrungswelten der Kinder erlebbar zu machen. Das konsequente Verfolgen dieses Ansatzes birgt einen stetigen Aufbau von Lern- und Entwicklungsschritten.

Der spätere Erfolg des schulischen Lernens ist abhängig davon, wie intensiv die Neugierde und Motivation der Kinder sowie der Spaß am Lernen erhalten bleiben.

Das (teil)offene Haus:
Durch die (teil)offene Arbeit in unserem Haus erweitern wir den Handlungs- und Erfahrungsrahmen der Kinder. Während der Freispielphase haben die Kinder die Möglichkeit, auch unabhängig von ihrer Gruppe aktiv zu sein. Die Stammgruppe bleibt, welche dem Kind Sicherheit und Geborgenheit und den Eltern feste Ansprechpartner bietet.

Die Ganzheitlichkeit:
Ganzheitliche Erziehung ist Lernen und Erleben mit allen Sinnen, eigenständiges Denken und Handeln und die beständige Auseinandersetzung mit der Welt in einer anregungsreichen Umgebung.
Das bedeutet mit Kopf, Herz und Hand zu lernen, ausreichende Bewegungs-, Gestaltungs-, Spiel- und Entwicklungsräume zur Verfügung zu haben, voneinander und miteinander zu lernen, mit allen Sinnen zu „be-greifen“, mit Freude und Neugier zu forschen, experimentieren und zu entdecken sowie Erfahrungen durch Selbsttätigkeit zu sammeln.

Allgemeine Grundsätze für die individuelle Förderung

Bild vom Kind
Die Ganzheitlichkeit des Kindes ist der zentrale Mittelpunkt für die Ausrichtung unserer Pädagogik.

Kinder

Bildungsverständnis
Bildung ist ein ganzheitlicher Prozess, der die persönliche-, kulturelle-, partizipatorische- und die Wissensdimension umfasst.

Das bedeutet:
Bildung ist ein lebenslanger Prozess, der den Menschen befähigt sich in seiner sozialen und kulturellen Umgebung zu orientieren, zu organisieren und verantwortungsvoll Entscheidungen zu treffen. Der Schwerpunkt der Bildung liegt also nicht im Erwerb von Fach- und Spezialwissen. Ein gebildeter Mensch ist in der Lage, sein Leben mit all seinen positiven wie negativen Einflüssen in seinem sozialen Umfeld für sich und andere verantwortungsvoll zu meistern. Das lebenspraktische Lernen auf der Basis einer sicheren Bindung stärkt das Kind, um mit Veränderungen und Belastungen gut umgehen zu können. In unserer Kindertagesstätte legen wir hierauf unseren Schwerpunkt.

Basiskompetzenzen

Wir arbeiten nach dem Bildungs- und Erziehungsplan (BEP). Dieser ist eine pädagogische Handreichung für Kindertagesstätten, welche im Jahr 2006 vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen (StMAS) und dem Staatsinstitut für Frühpädagogik München (IFP) herausgegeben und gleichzeitig verbindlich im Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) verankert wurde. Erweitert wurde dieser im Jahr 2010 durch die Handreichung „Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren“ und im Jahr 2012 durch die Bildungsleitlinien „Gemeinsam Verantwortung tragen. Bayerische Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit“ (herausgegeben durch das StMAS und das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus – StMUK).

Zitat BEP: Definition Basiskompetenzen
„Als Basiskompetenzen werden grundlegende Fertigkeiten und Persönlichkeits- charakteristika bezeichnet, die das Kind befähigen, mit anderen Kindern und Erwachsenen zu interagieren und sich mit den Gegebenheiten in seiner dinglichen Umwelt auseinanderzusetzen.“
(BayStMAS: Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan, 5. Aufl., S. 43)

Ethische Bildung und Erziehung

Emotionalität und soziale Beziehungen

Sprachliche Bildung und Förderung

Mathematische Bildung

Naturwissenschaftliche und technische Bildung

Umweltbildung und -erziehung

Informationstechnisch Bildung, Medienbildung und -erziehung

Ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und Erziehung

Musikalische Bildung und Erziehung

Bewegungserziehung und -förderung, Sport

Gesundheitserziehung

Sonstige

(Feste, Veranstaltungen, Besuche, besondere Projekte) siehe Terminkalender auf der Homepage

 

Tagesablauf

Tagesablauf Krippe „Pusteblume“:

7:15-8:00
bis 8:30
8:30
8:45
ab 9:30
10:45
11:15
12:00
ab 12:00-14:00
bzw. bis 15:00
ab 14:00
ab 14:00
15:00
bis 17:00
Frühdienst
Bringzeit
Morgenkreis in den Gruppen
gemeinsame Brotzeit in den Gruppen
Freispiel und pädagogische Angebote / Garten
Wickeln
Mittagessen
erste Abholzeit
Mittagsruhe/Schlafen

zweite Abholzeit
Freispiel
gemeinsame Brotzeit
Abholzeit

Tagesablauf Kindergarten „Pusteblume“:

7:15-8:00
bis 8:30
8:30
ab 9:00
ab 9:30
ab 12:00
von 12:00-12:45
von 12:45-14:15
von 12:45-16:00
von 16:00-17:00
Frühdienst in den Gruppen-Beginn gleitende Brotzeit
Bringzeit, Freispiel, Möglichkeit zum kurzen Austausch
Morgenkreis
gezielte Angebote, Brot- und Freispielzeit
Freispiel und pädagogische Angebote / Garten
erste Abholmöglichkeit
Mittagessen in beiden Gruppen
Mittagsruhe/Möglichkeit zum Schlafen
Freispiel/Garten
Spätdienst


Betreuungszeitenende je nach Buchung

Tagesablauf Kindergarten „Am Feuerwehrhaus“:

7:15-8:00
bis 8:30
8:45
9:00-10:30
9:00-11:30
11:30-13:00
Frühdienst
Bringzeit + Freispiel
Morgenkreis
gleitende Brotzeit
Angebot-und Freispielzeit, Garten
Abhol-und Freispielzeit


Essen und Getränke

Mittagessen

Ein warmes Mittagessen, welches wir von einem Caterer beziehen bieten wir ausschließlich im Kinderhaus „Pusteblume“ an. Ein wöchentlicher Speiseplan hängt zur Information aus.
Wir achten auf eine gute Tischkultur und nehmen das Essen in einer ruhigen Atmosphäre ein.

Frühstück, Vesper

Die Kinder bringen sich von zu Hause ein ausgewogene Brotzeit für den Vormittag und ggf. für den Nachmittag mit.

Getränke

Es wird jeden Tag Wasser und Tee gereicht. Bei besonderen Anlässen gibt es eine Saftschorle.

Anmeldung

Verfahren und Fristen

Die Anmeldung für einen Platz in unserem Kindergarten/Kinderhaus erfolgt am Anmeldetag oder nach Vereinbarung während der Betriebszeit bei der Hausleitung oder stellvertretenden Leitung. Die Aufnahme erfolgt nach Maßgabe der verfügbaren Plätze. Sind nicht genügend Plätze verfügbar, erfolgt eine Auswahl nach verschiedenen Kriterien laut Betriebssatzung. Kriterien sind beispielsweise Geschwisterkinder, pädagogische Gesichtspunkte, Berufstätigkeit, Alter des Kindes, sozialer Hintergrund usw..

Gesetzliche Grundlagen

Trägerspezifische Regelungen:

In der als Broschüre erhältlichen Hauskonzeption finden sich bei Interesse weitere Informationen zu unserer pädagogischen Arbeit.

Ansprechpartner

Hausleitung
Sonja Vetter
08124 90785-0