AWO KINDERHORT Poing - Aktivitäten 2017/2018

 

Theaterbesuch bei der Schauburg - Theater für junges Publikum in München

Im Rahmen des Ferienprogramms in den Faschingsferien besuchten die Hortkinder mit ihren Betreuerinnen die Schauburg, das Theater für junges Publikum in München.
Nein, es wurde kein Theaterstück angeschaut, sondern ganz besonders: Wir durften bei der Probe von dem neuen Kinderstück “Ich lieb dich“ zuschauen.
Als die sechs bis elf jährigen Jungen und Mädchen den Zuschauerraum betraten breitete sich sofort eine tiefe Stille aus. Alle waren beeindruckt von der zauberhaften Bühnenkonstruktion mit einem „zylinderförmigen Zelt über einer Schaukel, von dem aus weiße Stoffbahnen auf die Zuschauer zulaufen“. Durch die Gestaltung des Zuschauerraums waren die Kinder der Bühne ganz nah: Die Sitzmöglichkeiten befanden sich links und rechts der Bühne und mittendrin war die Bühne.
Also erlebten die Kinder das Schauspiel sehr intensiv.
Gleich zu Beginn stellte sich Julian (Schauspieler) auf der Bühne die Frage, was denn Liebe ist und gab die Frage weiter an die Kinder. Sofort waren diese ins Spiel miteingebunden. Julian, der Junge auf der Bühne glaubt nicht mehr an die Liebe, weil seine Eltern sich scheiden lassen wollen und trifft auf seine Freundin Lia. Sie philosophieren über die Liebe an sich und über die unterschiedlichen Arten von Liebe, der Liebe zum Lieblingseis zum Haustier, zur besten Freundin, zwischen den Eltern...Themen die die Kinder berühren.

Aussenansicht TheaterKiner sitzen auf dem SofaGesprächsrunde

Nach der halbstündigen Probe versammelten sich die Hortkinder im Stuhlkreis im Theaterfoyer. Auch die beiden Schauspieler Anne Bontemps und David Benito Garcia sowie die Regisseurin und weitere am Stück beteiligte Personen aus dem Theater saßen im Kreis. Die Schauspieler konnten über den Austausch mit den Kindern reflektieren, ob sie die Thematik verständlich dargestellt haben, was bei dem Geschehen schwierig ist, das „irgendwo zwischen Himmel und Erde, Fantasie und Realität spielt und nicht erklär-, sondern nur erfahrbar ist.
Gerade die ViertklässlerInnen zeigten bei ihren Antworten und Gegenfragen, wie beeindruckt sie vom Schauspiel waren. Und wie stark ihr eigener Bezug zur Thematik ist - aus der Kindersicht.
Auf der Rückfahrt äußerten viele ihre Neugier:“ Wir müssen unbedingt noch mal kommen und die gesamte Aufführung anschauen.“

Regine Warlinski, Erzieherin

 

Der 6. Februar 2018 ist Safer Internet Day

Zu diesem Anlass beschäftigte sich eine Gruppe von 7 Hortkindern mit einer Erzieherin in den Faschingsferien an zwei Vormittagen, genauer mit dem Thema: Internet, Möglichkeiten und Gefahren.

Folgende Fragestellungen wurden thematisiert, recherchiert und diskutiert:

Was verstehen die Kinder unter Internet?
- Computer wo man google`n kann
- Im internet kann man sich Antworten auf viele Fragen holen

Was bedeutet Safer Internet Day?
Zuerst philosophierten die Kinder darüber, danach suchten sie die Definition, in Gruppen aufgeteilt, im Internet.
Es ist der Tag des sichereren Internets der jährlich am 6. Februar stattfindet

Kinder am Laptop

Was kann man im Internet alles machen?
Antworten der Kinder:
schreiben, surfen, Filme anschauen, Fotos anschauen,Spiele spielen, sich informieren, telefonieren, Videos anschauen, Musik hören, lesen, sich Dinge bestellen, über das Internet arbeiten wie mein Papa, posten, man kann E-Mails schreiben

Kinder am Laptop

Über was können wir alles kommunizieren?
Antworten der Kinder
WhatsApp, Telegram, Signal, E-Mail, Facebook, Snapchat, Instagram, Trema, musical.ly, Twitter

Was kann über diese Seiten alles passieren?
Antworten der Kinder:
– es kann dich jemand Hacken
– es können Daten geklaut werden
– du kannst geortet werden
– Dein Computer kann mit einem Virus infiziert werden
– Werbung kommt
– keine Daten an Deine Freunde weitergeben

Die Kinder aus der Projektgruppe wollten an dieser Stelle ein Video zum Thema auf YouTube ansehen.

Kinder am Laptop

Nachbesprechung des Videos
Wie kann ich mich schützen?
Antworten der Kinder
– Nicht ins Internet gehen
– nicht alles anklicken
– nicht alles posten
– mit den Eltern darüber sprechen
– keine wichtigen Sachen posten

Die Ergebnisse wurden auf Flipchartplakaten zusammengefasst und in den Kinderkonferenzen vorgestellt.

Kinder vor einer Flipchart

 

Erste-Hilfe-Einsatz für Hortkinder

Im März diesen Jahre wurde der sehr begehrte Erste-Hilfe-Kurs von juniormedic angeboten.
Interessiert und sehr neugierig beantworteten die Kinder die Fragen von Elena, unserer diesjährigen Kursleiterin von juniormedic. Kinder, die schon zum wiederholten Male am Kurs beteiligt waren, brachten stolz ihr Wissen an. Auch ist nun Jedem klar, welche Nummer sie in einem Notfall wählen müssen und wie sie sich am Telefon verhalten! 18 Kinder konnten sich an 2 Nachmittagen beteiligen und lernten viele Dinge, die bei einem Notfall zu beachten sind: Wie kann ich helfen? Wie erkenne ich, wenn jemand bewusstlos ist und was kann ich dann tun? Wie bekomme ich einen Erwachsenen in die stabile Seitenlage? Stolz erfüllt demonstrierten sie, dass sie sehr gut in der Lage sind, einen Erwachsene in diese Position zu bewegen.
Am Schluss stellte Elena den Kindern eine große Kiste mit Verbandsmaterial zur Verfügung. Selbstverständlich nutzten sie die Gelegenheit, von Kopf bis Fuß alles zu verbinden. An jedem Körperteil wurde Hand angelegt und die Freude war groß, als die Eltern beim Abholen im ersten Moment erschraken, was denn schon wieder passiert sei. Aber auch die Wiederbelebung mit Herzdruckmassage wurde fleißig geübt. Manch einer stellte fest, dass man schon eine ganze Menge Kraft und Ausdauer benötigt, um diese Technik richtig durchzuführen. Und es gelang auch nicht Jedem, die Puppe sichtbar wiederzubeleben. Doch der Ehrgeiz war geweckt und die Bemühungen wurden immer größer. Am Ende waren alle zufrieden und voller Eifer, ihr Wissen an anderen Kindern oder ihren Eltern anzuwenden.
Wir bedanken uns herzlich bei Elena von juniormedic für die nette und spannende Durchführung und beim Elternbeirat für die Organisation und Übernahme der Kosten.

Arm wird verbundenKopf wird verbundenstabile Seitenlage wird geübtHerzmassage wird geübt am Modell

 

Die jährliche Hortsprecherwahl

Die Beteiligung der Kinder an allen sie betreffenden Entscheidungen und ein respektvoller Umgang mit ihren Interessen und Bedürfnissen werden in unserer Hortverfassung als Grundrecht anerkannt.

Ein Baustein dazu sind die gewählten Hortsprecher § 4 Absatz 3 unserer Verfassung.

Kriterien für einen Hortsprecher:

1. Die Bewerbung

Die Kandidaten stellen sich schriftlich und persönlich bei den Kindern zur Wahl. Dazu gibt es eine Hortversammlung in der Turnhalle, in der sich jeder Bewerber den Kindern vorstellt.

Bewerbungsschreiben

 

2. Die Wahl:

Die Hortsprecher der Gruppen werden am Hortjahresanfang für ein Jahr gewählt. Die Wahl findet gruppenübergreifend und geheim statt. Jeder Stimmberechtigte verfügt über 4 Stimmen. Dabei ist eine Stimme für ein Mädchen und eine Stimme für einen Jungen aus jeweils jeder Gruppe zu verwenden. Bei der Wahl genügt die einfache Mehrheit.
Die 4 Kinder, die jeweils nach den Hortsprechern die meisten Stimmen haben, werden deren Stellvertreter.

Bewerber stellen sich vor den Kindern vor

Die Stimmauszählung erfolgt durch die Wahlhelfer in einer Hortversammlung in der Turnhalle.

Bewerber stellt sich vor

3. Die neu gewählten Hortsprecher legen den Hortsprechereid ab.

Gratulation von der Hortleitung

4. Das Hortsprechergremium für 2017/2018

Gruppenbild